Meine Malerei

 

Abstrakte Gedanken verschmelzen durch reduzierte Objekthaftigkeit in collagenhafte Bildgestalten. Durch einen liniengetriebenen Strich vereint sich Grafik mit dem Farbraum der Malerei. Durch Schaben, Kratzen, Abtragen und Übermalung der Oberflächen wird der Betrachter aufgefordert, die dadurch entstandene Haptik zu erforschen.

 

 

 

Anregende Farbakzente erzählen in feinen Nuancen von kreativer Rastlosigkeit, die sich in jedem Bild neu transformiert. Spielerisch zersetzt Wiesinger statische Formen seiner Bildkompositionen durch filigrane Bewegungen und versucht durch reduziert einfache Mittel Realitäten infrage zu stellen.

 

 

 

Die Ästhetik seiner Kunst ist überraschend und vibrierend. Von animalischer Geburtskraft, verschafft sich jedes Bild durch die Entstehung naiver Strichfiguren oder leuchtender Ebenen seinen eigenen Raum in seiner urkräftigen ungegenständlich figuralen Handschrift.

 

(Text: Mag.a  Evelyn Baier)

 

 

 

 

 

 

Mich jedes Mal von Neuem überraschen zu lassen und darüber zu staunen, wie ein neues Bild entsteht, darin liegt meine Antriebskraft.

 

Als wollte das Bild selbst das es gemalt wird, um zu einem bildhaften Ausdruck zu gelangen, der immer wieder neu gesehen, erlebt und enträtselt werden möchte.

 

 

 

 

 

Technik

 

Anfangs habe ich mit Acryl- und Ölfarbe gearbeitet. Da ich grundsätzlich am Experiment interessiert bin, bin ich in meinen Bildern zur Mischtechnik übergegangen und verwende vor allem Farbpigmente mit Eitempera, Mineralfarbe und zum Teil selbsterzeugte Tuschen, sowie Grafit, Kohle, Bleistift oder Kreide. Bevorzugt arbeite ich auf Leinwand.